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< 25 Jahrfeier bei Bolta Werke
04.07.10 12:53 Alter: 11 Jahr(e)
Kategorie: Bericht
Von: Christian Falk

Übung: Brand im Kindergarten

Für die Hauptübung im Monat Juli stand eine Einsatzübung auf dem Programm. Als „Brandobjekt“ diente der Diepersdorfer Kindergarten.


Bedingt durch die Örtlichkeit des Diepersdorfer Kindergarten „Rappelkiste“ ist ein möglicher Brandeinsatz sehr schwierig – die Zugänglichkeiten sind nur beschränkt verfügbar.

 

Zu Beginn der Übung beglückwünschte Kommandant Wolfgang Dümmler die Geburtstagskinder des abgelaufenen Monats Juni. Ferner konnte er Sven Elsinger das Ärmelabzeichen für den bestandenen Maschinistenlehrgang überreichen – Sven, herzlichen Glückwunsch auch von uns.

 

Im Anschluss daran wurden die Einsatzübung und das Objekt „Rappelkiste“ durch den ersten Kommandanten vorgestellt und die Rettungswege, sowie Sammelstellen für die Kinder im Ernstfall gezeigt.

 

Nach dem theoretischen Teil rückten die beiden Löschfahrzeuge LF 16/12 und LF 10/6 aus. Das LF 10/6 mit Gruppenführer Bernd Habermeier fuhr über den Steinweg in die Haimendorfer Strasse und hielt auf Höhe der evangelischen Kirche an. Von dem dortigen Oberflurhydrant wurde eine B-Schlauchleitung aufgebaut. Der Löschangriff erfolgte mittels einer B-Leitung von der TS 8/8 weg über die Treppen des Zugangs zur Kirche. Auf der Höhe des Zugangs zum Kindergarten wurde ein Verteiler gesetzt und drei C-Strahlrohre zur „Brandbekämpfung“ des südlichen Traktes vorgenommen.

 

Das LF 16/12 unter Gruppenführer Christian Falk, fuhr die Einsatzstelle über die Steinackerstrasse an. Der dortige Oberflurhydrant sollte genutzt werden. Dort stieg der Schlauchtrupp aus, entnahm einen Hydrantenschlüssel aus dem Fahrzeug und man nahm die Schlauchhaspel vom Fahrzeug ab. Von den Kameraden sollte eine lange Schlauchleitung von dem Oberflurhydranten zum Kindergarten verlegt werden – die Strecke hat eine Länge von knapp 160 Metern.

 

Das LF 16/12 rückte dann zum Einsatzobjekt „Kindergarten“ vor und baute einen dreiteiligen Löschaufbau auf. Zu Beginn wurden zwei C-Strahlrohre vorgenommen und der Nordtrakt des Kindergartens vom Wassertank des Fahrzeugs aus „gelöscht“.

 

Nachdem die Wasserversorgung von dem Oberflurhydranten von der Steinackerstrasse zum Löschfahrzeug 16/12 stand, konnte ein drittes Rohr vorgenommen werden. Um die Wasserversorgung für den Ernstfall zu ermitteln wurde hier ein B-Strahlrohr vorgenommen.

 

Parallel hierzu wurde noch eine Schlauchbrücke auf der Strasse aufgebaut, damit die vorbeifahrenden Autos über den Schlauch fahren konnten.

 

Insgesamt kamen 5 x C-Strahlrohre ohne Mundstücke und 1 x B-Strahlrohr zum Einsatz. Es kamen somit knapp 1.500 Liter Wasser pro Minute zum Löscheinsatz.

 

Nach erfolgreicher „Brandbekämpfung“ gab Kommandant Wolfgang Dümmler den Befehl „Wasser halt“. Die Schlauchleitungen konnten abgebaut werden.

 

In der Abschlussbesprechung wurden die einzelnen Punkte nochmals erklärt und die Möglichkeit der weiteren Wasserförderung über den so genannten „Singer Weiher“ in der Strasse „Am Rangen“ erläutert.

 

Bei einsetzendem starkem Regen kehrte man dann in die Unterkunft zurück und musste noch viele Schläuche waschen und zum Trocknen aufhängen. Nachdem die Fahrzeuge wieder mit frischem Schlauchmaterial einsatzbereit gemacht waren, konnte die Übung um 10.00 Uhr beendet werden.