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05.12.10 11:45 Alter: 11 Jahr(e)
Kategorie: Bericht
Von: Christian Falk

Hauptübung: Geräteprüfung

Diepersdorf – Auf der Hauptübung im Dezember stand die jährliche Geräteprüfung auf dem Programm.


Eingangs der Übung gab Kommandant Wolfgang Dümmler einen kurzen Rückblick auf das ablaufende und ereignisreiche Jahr 2010. Neben den vielen Ausbildungen und Übungen haben auch die Zahlen der meldepflichtigen Einsätze zugenommen. So hatte man bis zum 05.12. bereits 44 Einsätze. Der Kommandant bedankte sich auch bei allen Kameradinnen und Kameraden für die Unterstützung und bei den Löschmeistern für die entsprechenden Ausbildungen.

 

Vorsitzender Horst Abraham bedankte sich ebenfalls und wies gleich auf die nächste Veranstaltung am 06.12. mit dem Nikolaus hin. Auch da werden wieder zahlreiche Helfer benötigt.

 

Im praktischen Teil der Hauptübung stand die Geräteprüfung auf dem Programm. So wurden u.a. die verschiedenen Leitern (3-teilige Schiebeleiter, Steckleiter, Klappleiter) geprüft. Bei der Steckleiter werden zwei Leiterteile zusammengesteckt und waagrecht auf zwei Böcke gelegt. Dann wird der Abstand zwischen Boden und Holm ermittelt. Anschließend werden die Leiterteile mit 80 kg belastet, ohne die Leiterteile in Schwingung zu versetzen. Der Abstand zwischen Boden und Holm unter Last wird gemessen. Anschließend sind die beiden Leiterteile in umgekehrter Reihenfolge zusammenzustecken und die Prüfung ist zu wiederholen.

Die Differenz zwischen den Messwerten (ohne und mit Belastung) darf bei Holz maximal 75 mm und bei Leichtmetall maximal 60 mm betragen. Ferner wird die Leiter auf mögliche Formveränderung und andere Beschädigungen geprüft.

 

Die Sicherheitsgurte wurden auch der jährlichen Untersuchung unterzogen. Dazu gehört, ob der Gurt Risse oder Flecken aufzeigt, ob sich die Stiche der Nähte auflösen, die Nieten fest sitzen, der Klemmverschluss des Hakens funktioniert, das Sicherungsseil nicht abgenutzt ist und ob die Seilhülle nicht beschädigt ist.

 

Ein weiterer Trupp prüfte alle Feuerwehrleinen. Dabei ist auf folgendes zu achten: das Seil darf keine Flecken haben, keine mürbe Stellen, keine zerrissenen Fäden, es darf auf der gesamten Seillänge keine Verringerung des Durchmessers geben und die Leine sollte grundsätzlich nicht abgenutzt sein.

 

Die Abschleppseile und Drahtseile für den Greifzug wurden ebenfalls auf mögliche Beschädigungen geprüft.

 

Kamerad Frank Kunstmann und Willi Löhner kümmerten sich weiter um die Vorbereitungen rund um die Atemschutzpflege. Hier werden aktuell einige Umbauten vorgenommen, da man ab 2011 die Gerätewartung und –pflege, sowie die Ausbildung an sich, selbst übernehmen möchte. Hierzu werden wir nach Abschluss der Arbeiten separat informieren.

 

Da viele Kameraden an der Übung teilnahmen, fanden sich noch Kameraden, welche sich um die Pflege der Fahrzeuge und Unterrichtsräume kümmerten.

 

Nun ist das Feuerwehrjahr 2010 aus Sicht der Hauptübungen beendet und man ist für eventuelle Einsätze weiterhin gut gewappnet.