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< Löschzug 2 übte an den Scherauer Weihern
21.07.13 13:59 Alter: 7 Jahr(e)
Kategorie: Jugendgruppe, Bericht
Von: Christian Falk

Jugendfeuerwehren der Gemeinde Leinburg übten Ernstfall

Leinburg (DB 3) – Am Samstag, den 20.07.2013 stand die jährliche gemeinsame Einsatzübung aller Jugendgruppen der Feuerwehren der Gemeinde Leinburg auf dem Programm.


Als Übungsobjekt diente in diesem Jahr das alte Schulhaus in Leinburg, welches in Kürze abgerissen wird. Daher hatten die Jugendlichen die Gelegenheit eine vielfältige Übung durchzuführen. Die Übungsleitung um den Leinburger Jugendwart Peter Reinl hatte sich verschiedene Szenarien einfallen lassen: Im Schulgebäude war nach einer Verpuffung ein Zimmer verraucht und musste mit dem Überdruckbelüfter entraucht werden. Im Kellergeschoss wurden zwei Personen vermisst, welche gerettet werden mussten. Im Erdgeschoss war ein Schrank auf einen Schüler (Dummy) gefallen. Der Schrank musste mittels Hebekissen angehoben und unterbaut werden. Diese beiden Einsatzabschnitte wurden durch die Jugendgruppen aus Leinburg und Diepersdorf übernommen. Die erste Wasserversorgung wurde über die beiden wasserführenden Löschgruppenfahrzeuge HLF 20 / 16 und LF 10 / 6 vorgenommen.

 

Die Jugendgruppe aus Unterhaidelbach übernahm die Wasserförderung aus dem Oberflurhydranten. Es wurde eine Tragkraftspritze TS 8 / 8 eingebaut und ein dreiteiliger Löschaufbau vorgenommen.

 

Die Kameraden aus Oberhaidelbach und Entenberg unterstützen bei den Aufgaben und stellten ebenfalls die Verletztensammelstelle – diese war außerhalb des Gefahrenbereichs im Schatten eines Baumes eingerichtet worden. Die routinierte Vorgehensweise zeigte auch den Erfolg des „kleinen Erste Hilfe Kurses“, welchen man gemeinsam im Frühjahr gemacht hatte. Eine sehr gute Verletztenbetreuung!

Nachdem Einsatzleiter Peter Reinl die Übung für beendet erklärte, traf man sich zur Durchsprache der Übung. Kreisbrandinspektor Peter Schlerf und Kreisbrandmeister Christian Falk zeigten sich beeindruckt von der Leistung: „Vielen Dank für Euren Einsatz, immerhin könnte man ja bei diesen Temperaturen auch im Freibad liegen. Aber das zeichnet die ehrenamtliche Arbeit aus, auch schon in der Jugendarbeit. Die Übung lief sehr routiniert ab und hatte schon den geregelten Einsatzablauf – der Raum war auch sehr gut geordnet“, freuten sich Beide.

Anschließend wurden die einzelnen Einsatzabschnitte von allen Jugendlichen nochmals abgelaufen und es wurden Erläuterungen zu den einzelnen Aufgaben gemacht. So konnte an alle Jugendlichen die entsprechenden wichtigen Tipps weitergegeben werden.

 

Abschließend bedankte sich Gemeinderat Konrad Ringel für die tolle Arbeit der Jugend und der Ausbilder. Er lud die Kameradinnen und Kameraden noch auf eine Vesper und einem kühlen Getränk ein.